{"id":4368,"date":"2018-01-28T22:26:36","date_gmt":"2018-01-28T20:26:36","guid":{"rendered":"https:\/\/radness.de\/?p=4368"},"modified":"2018-01-31T19:32:36","modified_gmt":"2018-01-31T17:32:36","slug":"basics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radness.de\/?p=4368","title":{"rendered":"Basics."},"content":{"rendered":"<div class='polaroid-gallery galleryid-4368' style='width:510px;'>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110925-1024x768.jpg\" title=\"IMG_20180125_110925\" rel=\"polaroid_349859561\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110925-150x150.jpg); width: 150px; height: 150px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110800_Sw-1-1024x768.jpg\" title=\"IMG_20180125_110800_Sw-1\" rel=\"polaroid_349859561\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110800_Sw-1-150x150.jpg); width: 150px; height: 150px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110732_Sw-1024x768.jpg\" title=\"IMG_20180125_110732_Sw\" rel=\"polaroid_349859561\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_20180125_110732_Sw-150x150.jpg); width: 150px; height: 150px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<br style=\"clear: both;\" \/><\/div>\n\n<p><strong>Was<\/strong> braucht es f\u00fcr ein Abenteuer? Expeditionsoverall, Mumienschlafsack oder Satellitentelefon? L\u00f6we, Elefant oder Stra\u00dfenk\u00f6ter? Ruhr, Tuberkulose oder Chikunguya? Italienische Mafia, russischer KGB oder wilde Franken? &#8211; Nichts davon, meint Ch. Beyer. Was es braucht, das ist die richtige Einstellung, ein wenig Mut und den Wunsch, Abenteuer zu erleben.\u00a0Wollte man\u00a0dies nun in gr\u00fcndlicherer Tiefe diskutieren,\u00a0wird es unheimlich kompliziert:<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte behaupten, dass die selektive Wahrnehmung den Abenteuerlustigen ins Abenteuer treibt. Anders ausgedr\u00fcckt: Wer seine F\u00fchler nach Abenteuer ausstreckt, wird Abenteuer erkennen und diese erleben. Das w\u00e4re so, wie mit dem neuen Auto. Wer kennt das nicht? Ja, gut Ch. Beyer selbst, da er kein Auto m\u00f6chte. Doch alle anderen m\u00f6gen\u00a0folgende Konstruktion nachvollziehen k\u00f6nnen:\u00a0M\u00f6chte man sich ein neues Auto kaufen, ein Schickes, ein ganz Bestimmtes, dann wird man feststellen, dass man eben dieses Auto pl\u00f6tzlich \u00fcberall auf den Stra\u00dfen sieht.\u00a0Pl\u00f6tzlich hat es\u00a0gef\u00fchlt jeder in Besitz. Oder nehmen wir die junge Frau, die sich ein h\u00fcbsches Paar Schuhe g\u00f6nnt und mit Erschrecken feststellt, dass\u00a0dieselben Schuhe von\u00a0der Freundin, der Schwester und auch ihrer Schw\u00e4gerin getragen werden. Bei der jungen Frau handelt es sich nicht um Heide Klum, um m\u00f6gliche Einw\u00e4nde soeben im Keim zu ersticken. Die Klum\u00a0ist nicht mehr jung und findet bestimmt ein paar Treter, die einzigartig sind.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte ebenso behaupten, dass der Wille, Abenteuer zu erleben dazu f\u00fchrt, dass der Abenteuerlustige innere H\u00fcrden \u00fcberwindet. Er besiegt Hemmungen dem gr\u00f6\u00dferen Ziel zuliebe. Ungewaschen nach sieben Tagen Radfahren, besteigt er den Zug und hat pl\u00f6tzlich das ganze Abteil f\u00fcr sich. Der innere Druck und Montezumas Rache lassen ihn seine Gesch\u00e4fte am Stra\u00dfenrand der stark befahrenen Bundesstra\u00dfe verrichten. In einer verzweifelten Situation in einer gef\u00e4hrlichen Gro\u00dfstadt teilt er das Zimmer mit einer Dirne, weil er keinen anderen Unterschlupf mehr finden kann. Der Abenteuerlustige sucht die Situationen, die ihn vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen und ihm das neue Abenteuer bescheren.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte au\u00dferdem behaupten, dass der Abenteuerlustige infiziert ist, von einem Abenteuer-Mem. Das wiederum ist das Informations\u00e4quivalent zu einem biologischen Virus oder Computervirus. Ein St\u00fcckchen Information, dass evtl. durch Gedankenmutationen in irgendjemanden per Zufall entstanden ist, und nun von Tr\u00e4ger zu Tr\u00e4ger seuchenartig \u00fcbertragen wird und diesen mit der Krankheit &#8222;Abenteuer&#8220; infiziert.<\/p>\n<p>Wenn es nun aber keinen Zufall gibt, dann k\u00f6nnte man schlie\u00dflich behaupten, dass alles F\u00fcchung (oder zu Neudeutsch Schicksal; urige Ausdrucksform nach E.P., s.h. alte Chile-Artikel) ist. Eine ordnende Macht ordnet dem Abenteuerlustigen Abenteuer zu, um einem h\u00f6heren Sinn zu erf\u00fcllen. Letzterer kann die Entwicklung des Individuums betreffen oder\u00a0gar dem Kollektiv aller\u00a0Menschen zu Gute kommen. Wer wei\u00df? Nur Gott wei\u00df!<\/p>\n<p>Ja, die letzten beiden Optionen kratzen am Dogma des freien Willens. Ein guter Freund von Ch. Beyer meint: &#8222;Der freie Wille sei eine Illusion!&#8220; Zumindest bei allen M\u00e4nnern, die in einer festen Beziehung mit einem weiblichen Wesen stehen, trifft diese These zu 100% zu. F\u00fcr alle anderen gilt, sie m\u00f6gen sich doch ihr Aktionspotential beachten. Das Neuron feuert schon bevor das Individuum auf den Gedanken kommt. Nur wer sagt dem Neuron, dass es feuern soll.<\/p>\n<p>Jedenfalls braucht es weder Eispickel noch Fallschirm. Das Abenteuer beginnt irgendwo, vielleicht innen oder au\u00dfen, aber am wenigsten beim Equipment. Ein begnadeter K\u00fcnstler vermag mit Wachsmalkreiden auf Klopapier ein Kunstwerk schaffen. Eine kreative Idee, nicht wahr?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>P.S.<\/strong> Nur allzu schm\u00fcckt sich Ch. Beyer im Vergleich mit Ebenb\u00fcrtigen. Ein Vorschreiber\u00a0names J.W. Goethe\u00a0hat sich vor circa 300 Jahren \u00fcber \u00c4hnliches den Kopf zerbrochen und brachte Folgendes zu Papier:<\/p>\n<p><em>Geschrieben steht: \u00bbIm Anfang war das Wort!\u00ab<\/em><br \/>\n<em>Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?<\/em><br \/>\n<em> Ich kann das Wort so hoch unm\u00f6glich sch\u00e4tzen,<\/em><br \/>\n<em> Ich mu\u00df es anders \u00fcbersetzen,<\/em><br \/>\n<em> Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.<\/em><br \/>\n<em> Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.<\/em><br \/>\n<em> Bedenke wohl die erste Zeile,<\/em><br \/>\n<em> Da\u00df deine Feder sich nicht \u00fcbereile!<\/em><br \/>\n<em> Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?<\/em><br \/>\n<em> Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!<\/em><br \/>\n<em> Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,<\/em><br \/>\n<em> Schon warnt mich was, da\u00df ich dabei nicht bleibe.<\/em><br \/>\n<em> Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat<\/em><br \/>\n<em> Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!<\/em><\/p>\n<p><strong>P.P.S.<\/strong> Erste Skizzen f\u00fcr das neue Projekt : &#8222;Bavaria:Road&amp;Street&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was braucht es f\u00fcr ein Abenteuer? Expeditionsoverall, Mumienschlafsack oder Satellitentelefon? L\u00f6we, Elefant oder Stra\u00dfenk\u00f6ter? Ruhr, Tuberkulose oder Chikunguya? Italienische Mafia, russischer KGB oder wilde Franken? &#8211; Nichts davon, meint Ch. Beyer. 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