{"id":490,"date":"2016-12-09T04:15:35","date_gmt":"2016-12-09T02:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/thewayishappinessblog.wordpress.com\/?p=490"},"modified":"2016-12-09T04:15:35","modified_gmt":"2016-12-09T02:15:35","slug":"cemento-o-ripio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radness.de\/?p=490","title":{"rendered":"Cemento o ripio?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-487\" src=\"https:\/\/thewayishappinessblog.files.wordpress.com\/2016\/12\/dsc_4132.jpg\" alt=\"dsc_4132\" width=\"4928\" height=\"3264\" srcset=\"https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/dsc_4132.jpg 2048w, https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/dsc_4132-300x199.jpg 300w, https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/dsc_4132-768x509.jpg 768w, https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/dsc_4132-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/radness.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/dsc_4132-1200x795.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 4928px) 100vw, 4928px\" \/><\/p>\n<p>Fehler in Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik bitte ich heute zu entschuldigen. Das Wetter war blendend, die Strecke wundersch\u00f6n, die Beine gut: Der routinierte Leser wird wissen, dass es also ein langer Tag wurde. Am Ende standen 167 Kilometer und 1400 H\u00f6henmeter zu Buche, davon, und dazu gleich mehr, ungef\u00e4hr 100 Kilometer Ripio. Entsprechend sp\u00e4t kam ich in Junin de los Andes an. Geld abheben ging hier nicht, wie wohl sooft in Argentinien mit ausl\u00e4ndischen Kreditkarten, so dass ich das Portmonee schonen wollte und auf ein Camping mit Wifi am Fluss gefahren bin. Wer bis jetzt aufmerksam mitgelesen hat, wird sich denken k\u00f6nnen, dass mich am Abend beim Schreiben viele kleine Biester qu\u00e4len.<\/p>\n<p>In medias res also: &#8222;Cemento&#8220; steht f\u00fcr asphaltiert und &#8222;ripio&#8220; f\u00fcr Piste oder Schotterweg, worunter sich die Leserschaft sicherlich etwas vorstellen kann. Einleuchtend scheint auch, dass auf Asphalt die Reibung geringer ist und das Rad schneller l\u00e4uft. Au\u00dferdem sch\u00fcttelt es ein wenig auf Schotter. Das ist in der sch\u00f6nen Heimat genauso.<\/p>\n<p>Es wird jedoch komplexer, denn &#8222;Ripio&#8220;\u00a0ist nicht gleich &#8222;Ripio&#8220;. In den vergangen Tagen war ich viel auf Ripio\u00a0unterwegs und fand es super. Es passt einfach wunderbar zu der rauhen Landschaft und ich werde ein wenig ausgebremst, da es sich nicht stetig wie aus Asphalt treten l\u00e4sst. Das tut mir manchmal ganz gut. Vera, Richard und Carsten, drei liebenswerte Reiseradler aus M\u00fcnster, mit denen ich gestern gemeinsam am Camping in Pehunia war, hatten auf einer anderen Strecke jedoch viel, sehr viel geflucht. Zu Recht. Die kleine Ripio-Fibel erkl\u00e4rt warum:<\/p>\n<p>&#8211; Festgefahrene Erde: Fast wie Asphalt. Gef\u00fchlt schneller. F\u00fcr Kilometerfresser. Ein paar wenige kurze Abschnitte heute.<\/p>\n<p>&#8211; Fester Sand, gerne feucht und festgefahren: Super cool. Das Rad &#8222;schwimmt&#8220; etwas, aber braucht null Federung. So heute um den Lago Alumine. Wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>&#8211; Loser Sand. Zum Kotzen. Schieben und Zerren. Fahren geht h\u00f6chstens mit einem Fatbike. Kurze Abschnitte gab es von San Pedro zu den Geysiren nach El Tatio.<\/p>\n<p>&#8211; Feiner Schotter: Ebenfalls ein toller Untergrund. Viele der Waldwege in Deutschland zeichnen sich dadurch aus. Feinst s\u00e4uberlich hergerichtet. Es gibt das Ganze auch mit Lavaasche hier in Chile und Argentinien. Diese Variante soll wohl Reifen fressen. Also meine sind noch dran. Gestern auf dem Weg nach Lonquimay \u00fcber die Cuesta Los Raices. Traumhaft sch\u00f6ne Strecke.<\/p>\n<p>&#8211; Grober Schotter. Es wird ekelhaft. Je gr\u00f6\u00dfer die Steine, desto schlechter zu fahren. Das soll es hier im Sinne von Eisenbahnschotter geben. Ist mir noch nicht unter die R\u00e4der gekommen. Zum Gl\u00fcck!<\/p>\n<p>&#8211; Wellblech: Wellenf\u00f6rmige Aufw\u00f6lbungen des Untergrundes in Serie \u00fcber mehrere 100 Meter mit Abstand der Wellenspitzen von 20 bis 30 Zentimeter. Bergauf: ziemlich bl\u00f6des Geschaukel am Rad;\u00a0bergab: Lenker festhalten, richtig festhalten, und hoffen, dass eigene Material h\u00e4lt. Das tut es bislang. Wellblech kommt hier regelm\u00e4\u00dfig vor, vor allem auf weiter Flur, so mein Eindruck, und selten in bewaldeten Gebieten.<\/p>\n<p>&#8211; Kombination aus Erde und gro\u00dfen Steinen. Vorankommen ist das geringere Problem. Eine Zahnprothese w\u00fcrde jedoch sofort herausfallen. Die Hand- und Ellenbogengelenke leiden auch. Heute vermehrt auf den letzten 40 Kilometern.<\/p>\n<p>&#8211; Kombination aus Sand und gro\u00dfen Steinen: Der Ultragau. Vera, Richard und Carsten haben auf der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten, wobei das ber\u00fcchtigt klar dominiert, Ruta 40 in Argentinien 50 Kilometer (!) geschoben. Tennisballgro\u00dfe Steine fein s\u00e4uberlich im Sand versteckt. Nur f\u00fcr Rad-Masochisten.<\/p>\n<p>Vielmehr g\u00e4be es von den letzten drei Tagen zu berichten. Ich toure durch die wundersch\u00f6ne chilenisch-argentinische Seenregion. Zum ersten Mal bin ich wirklich froh, dass die Hauptreisezeit der Chilenen und Argentinier erst in zwei Wochen beginnt. Jetzt ist schon gibt es hier ein wenig Tourismus, vor allem Europ\u00e4er, in zwei Wochen soll hier wohl der B\u00e4r steppen. Nun gut, B\u00e4ren gibt es hier nicht, jedoch viele Schafe, Rinder und Pferde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fehler in Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik bitte ich heute zu entschuldigen. Das Wetter war blendend, die Strecke wundersch\u00f6n, die Beine gut: Der routinierte Leser wird wissen, dass es also ein langer Tag wurde. Am Ende standen 167 Kilometer und 1400 H\u00f6henmeter zu Buche, davon, und dazu gleich mehr, ungef\u00e4hr 100 Kilometer Ripio. 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