Neujahrsvorsätze.

Der Klient wurde bereits drei Stunden in die Mangel genommen, hat Blut und Wasser geschwitzt und ist bis auf die Unterhosen durchnässt. Er weiß nicht mehr, ob er mit dem Auto oder den Öffentlichen angereist ist, hat die Einkaufsliste seiner Frau vergessen, ebenso die Namen seiner Schwiegereltern und die Geburtstage seiner Kinder. Nun ist er bereit, alles, ja wirklich ALLES zu tun, um die Kehrtwende in seinem Leben herbeizuführen.

Er will mit dem Rauchen aufhören, dreimal pro Woche Sport tun, an Ostern und Weihnachten in die Kirche gehen, Paleo statt Paniertes essen, für Misereor spenden, sein Auto verkaufen und jeden Tag den Müll nach draußen bringen.

Er wird ein guter Mensch werden, dienlich seiner selbst, seiner Familie, der Gesellschaft und der gesamten Menschheit. Seine Kinder werden stolz aufschauen, auch wenn die Jungs schon zehn Zentimeter größer sind als er selbst. Und seine Frau wird bei den Tupperware-Fahrten stets von ihm schwärmen, auch wenn sich alle anderen Mütter schon mit eine gewissen Sicherheitsabstand zu ihr gesetzt haben.

Es ist alles schon perfekt – in seinen Gedanken. Es wird alles gut werden. Zumindest solange, bis der Therapeut ihn fragt: „Was ist der erste Schritt den Sie gleich morgen für Ihr neues Leben unternehmen werden?“

Nun, liebe Leser, seien Sie ehrlich: Sylvester und Neujahr läuft doch ganz ähnlich ab, nur dass Sie versuchen, Ihr eigener Therapeut zu sein. Da machen Sie sich doch auch etwas vor und zwei Tage später wissen Sie nicht mehr, was Sie vom neuen Jahr wollten. Und tatsächlich scheitert es meist am ersten Schritt. Jawohl, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

Zum Glück legt Ihnen Ch. Beyer nun die ersten Schritte für 2020 vor. Sie müssen sie nur gehen.

Ch. Beyer animiert sie hier und jetzt zur „20 days sugar detox challenge“. Ja, das ist englisch und ja, die Idee hat Ch. Beyer nur abgekupfert. Doch er findet sie so gut, so dass er sie ins WWW trägt.

Ihre Aufgabe wird es sein, 20 Tage auf jeglichen industriellen Zucker zu verzichten. Und passen Sie gut auf, denn der fiese Zucker steckt in vielerlei Lebensmitteln, von der Nussschnecke beim Bäcker bis zum Ketchup bei McDonalds.

Zwanzig Tage: Das schaffen Sie!

Und die Belohnung? Sie werden eine Erfahrung reicher sein und vielleicht auch ein paar Pfund leichter. Und wenn es ganz gut läuft, ist Ihre Wahrnehmung für immer geschärft, diese kleinen Sünden der Nahrungsmittelindustrie, die Ihr Gewicht in die Höhe und Ihr Wohlbefinden in den Keller treiben, zu entlarven.

Zwanzig Tage: Kein industrieller Zucker! Natürlicher (Frucht-) Zucker in Obst&Co ist erlaubt, ebenso die vielen guten langkettigen Kohlenhydrate.

Es ist so leicht: Fangen Sie an!

Detailliertere Beschreibungen finden Sie übrigens hier bei Coach Eric Orton:

http://www.runningwitheric.com/groups/group/show?groupUrl=20-day-sugar-detox-challenge&overrideMobileRedirect=1&id=3202872%3AGroup%3A98147&page=2

2 Comments

  1. Siglinde-Muddi-Omi

    klingt tatsächlich einfach, lässt sich mit sicherheit auch realisieren, aber wie heißt es so schön der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.Trotz des 1.1.2020 , Die Omi braucht das nicht mehr.
    Die lebt das ganze Jahr gesund.

  2. Don Beno Köhler

    Mir fällt grad ein, das is ja alles schonmal durchexerziert worden. Im maximal motivierten Jahr 2005. RN aus B hat damals sogar seine Anerkennung für meine dünnen Waden ausgesprochen. Funktioniert wirklich gut für paar Wochen. Interessant wird dabei was sonst alles so weggeruled wird. Wagenladungen Müsli (ohne zucker) oder ein kilo Reis….. wenns der Körper verlangt. Ich freu mich drauf. A guts neus Jahr allrseits!

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