Im Westen nichts Neues.

Lieber Leser: Ch. Beyer steht auf dem Schlauch. Nachdem er zuletzt Möller und Matthäus vertauschte, auch wenn sich die beiden intellektuell tatsächlich zum Verwechseln ähnlich sind, bittet er nun seine Leserschaft ums Mitraten. Dr. Google bot bislang keine Lösung. Also! Aus welcher Filmsequenz stammt folgendes Zitat? „Dumbass!“ „Selber Dumbass!“

Anyways, lassen Sie es uns den Carbonara-Krams wieder kurz halten. Ch. Beyer wollte nur sein Lieblingsfoto zur Carbonara-Krise präsentieren: Protest gegen und Protest für Quarantäne-Maßnahmen in Denver, Colorado.

Wer weiß schon, wer hier richtig liegt, sofern man verschiedenste Blickwinkel beleuchtet. Doch Ch. Beyer mag gerne zu bedenken geben, dass er jene junge Frau, die sich sehr weit aus ihrem Autofenster beugt, zur Risiko-Gruppe zählen mag: Ein wenig Übergewicht, Diabetes, metabolisches Syndrom.

Lieber Leser, Ch. Beyer meint, dass wir uns freuen sollten, darüber: Dass es uns gut geht. Dass wir an die frische Luft und zum Einkaufen dürfen. Dass die meisten von uns von zu Hause oder in der Arbeit ihr Werk verrichten können. Dass die Krankenhäuser genügend Kapazität haben. Dass wir gar noch die älteren Mitglieder aus unserer Gesellschaft behandeln können. Dass wir keine Beatmungsgerät teilen oder triagieren müssen. Dass wir die zahlreichen Verstorbenen nicht in Massengräbern beerdigen oder deren Särge in den Kirchen stapeln müssen. Und weil uns den Umständen entsprechend gut geht, glaubt Ch. Beyer, sollten wir denen da oben, die nur allzu gerne auch zuviel Höhenluft schnuppern, momentan weiteres Vertrauen schenken und vielleicht die ein oder andere weniger geschickte Entscheidung verzeihen.

Soviel dazu. Doch zurück zum schönsten Hobby der Welt: Rolf und Ch. Beyer waren auf Tour. Es ging in den Westen, nach Fürth am Kanal, dann nach Rednitzhembach, Gunzenhausen, Dinkelsbühl, Ellwangen, Schnelldorf, Schillingsfürst, Marktbergel und schließlich zurück ins heimatliche Erlangen.

Es war staubtrocken und wenn wir uns jetzt nicht stetig über Carbonara unterhalten würden, wäre das Klima an der Reihe. Und das tatsächlich zurecht.

Zum Radeln war das trockene und sonnige Wetter aber super. Ansonsten gab es gar nicht viel Neues von der Front zu berichten. Es war wie immer: Radfahren, Hungern, Dursten, Leiden, Schimpfen, Durchschnaufen, Weitertreten, Durchdrücken, Lächeln, Entspannen, sich Freuen und den Termin fürs nächste Mal festhalten. Frau Kübler-Ross muss Sportwissenschaftlerin gewesen sein.

Doch sehen Sie selbst!

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