Showtime: Dot Watching steht an.

Hope-1000-Webage: http://www.hope1000.ch/Hallo/

Dot-Watching Hope-1000: http://www.hope1000.ch/LIVE/Tracking_by_Trackleaders

Race-Video aus 2018: https://www.youtube.com/watch?v=f4g1gRIEFs8&t=628s

Die Nachmelder sind zu beachten, denn da mogeln sich die eigentlichen Knaller noch geschwind in den nächsten Wettbewerb. Das ist beim Hinterdupfinger Kirmeslauf genauso wie bei einem der großen Marathons.

Da ist die Anmeldefrist längst abgelaufen, wenn sich die eigentlichen Knaller noch auf die Starterliste quetschen. Und alle, die auf einen gemütlichen Wettbewerb spekuliert haben, gucken in die Röhre. Was sagt dazu der alte Lateiner: „Quod licet Jovi, non licet bovi!“, wobei da nicht John Bon Jovi gemeint ist.

Naja, dieses Jahr ist tatsächlich alles ein wenig anders. Das Carbonara-Virus zieht seine Kreise. Und Konkurrenz belebt bekanntermaßen das Geschäft.

Ch. Beyer ist sehr dankbar dafür, dass sich etliche Organisatoren von Bikepacking-Rennen dieses Jahr wagen, ihre Veranstaltungen trotz zahlreicher Hindernisse und möglicher juristischer Unsicherheiten auszurichten. In diesem Sinne wird Willi Felix ab dem kommenden Samstag Bikepacker auf die Hope-1000 schicken, ein Höhenmeter-Festival vom Feinsten. Auf 1000 km treffen 31000 Höhenmeter. Im Vergleich dazu hatten das Taunus Bikepacking und die Bikepacking Franconia auf circa 800 km ungefähr 14000 bzw. 12000 Höhenmeter.

Doch Ch. Beyer ist sich sicher: So schlimm wird das bei der Hope-1000 nicht. In diesem Zusammenhang verweist Ch. Beyer auf ältere Radness-Beiträge zum Thema „Frankenmeter“ und auf den Rennabbruch von MacGargelfing bei der Bikepacking Franconia im vergangenen Jahr. Die Taunus- und Frankenhöhenmeter haben es in sich: Sie stählen die Mittelgebirgsfahrer und lassen die klassischen Bergfahrer verzweifeln. Bei einem Frankenmeter-zu-Höhenmeter-Umrechnungsfaktor von 1,5 bis 2,0 wäre die Hope-1000 ähnlich schwer wie die beiden Touren aus dem vergangenen Jahr. Also machbar!

Ch. Beyer plant für die Hope-1000 seinen Schlaf wieder auszudehnen. Nach der Bikepacking Trans Germany 2018 mit jeweils vier Stunden Schlaf pro Nacht, hatte Ch. Beyer soviel Energie, dass er danach täglich zweimal Schwimmen gehen musste. Sonst hätte er sich im Resturlaub gelangweilt, denn Radfahren ging damals aufgrund eines ausgeprägten A-Problems nicht mehr.

Nach dem Taunus Bikepacking und der Bikepacking Franconia hingegen, die er beide im Ultra-Rennmodus mit circa ein bis zwei Stunden Schlaf pro Nacht bestritt, war er jeweils für zwei bis drei Wochen außer Gefecht gesetzt, obwohl kein A-Problem vorlag. So hofft Ch. Beyer für die Hope-1000 – ein tolles Wortspiel, nicht wahr! – mit mehr Schlaf auf der Tour fitter zu bleiben und vielleicht auch etwas mehr von den landschaftlichen Schönheiten der Schweiz mitzubekommen.

Blöd nur, oder vielleicht doch ganz gut, dass sich nun ein Gar-Nicht-Schläfer auf die Starterliste der Hope-1000 gemogelt hat. Sofiane Sehili, Radkurier aus Paris und aktuell das Non-Plus-Ultra in der Bikepacking-Rennszene geht fünf Minuten vor Ch. Beyer auf die Strecke. Dazu sollte vermerkt werden, dass es aufgrund der Carbonara-Krise dieses Jahr eine Einzelverfolgung wie im Biathlon und keinen Massenstart geben wird. Sofiane gewann dieses Jahr bereits das Atlas Mountain Race, wo er sich in vier Tagen eineinhalb Stunden Schlaf gönnte. Vergangenes Jahr war er der Schnellste beim Italy Divide und führte lange die Tour Divide an, ebenfalls ohne zu schlafen. Und das Erstaunlichste an Sofiane: Er spricht Englisch ohne französischen Akzent.

Von daher, liebe Leser und Dot-Watcher, gebt auf Euch acht! Wenn ihr Sofiane’s Punkt verfolgt, werdet ihr eine schlaflose Woche erleben. Ch. Beyer hingegen möchte an seinem ursprünglichen Rennplan festhalten. Doch vielleicht kann er Sofiane am ersten Tag ein klein wenig ärgern.

Ebenfalls auf die Starterliste gemogelt hat sich Emma Pooley, ehemalige Profi-Radfahrerin- und Triathletin, die eine Zeitlang den GCN (Global Cycle Network)-Youtube-Channel belebte. Sie ist eine Kletterspezialistin und wird das Männerfeld bestimmt aufmischen.

Von den ursprünglich 160 gemeldeten Fahrern der Hope-1000 stehen aufgrund der Carbonara-Krise nur noch knapp über 60 auf der Starterliste. Von daher ist es umso besser, dass ein paar Nachmelder nachgerückt sind. Das macht die Veranstaltung für Aktiv- wie Passivsportler spannender.

Nun hofft Ch. Beyer nur noch, dass uns die nächsten Tage nicht der Himmel auf den Kopf fallen wird und die Alpen nicht weggeschwemmt werden.

5 Comments

  1. Siglinde-Muddi-Omi

    Diesmal fällt mir wirklich nix dazu ein,
    was soll die Muddi da noch sagen.
    Den großen Buben einfach viel Spaß wünschen und das er auf sich acht gibt und es nicht zu toll treibt.

  2. Arnd 4Weizen Cycling

    Viel Erfolg Chuck! Endlich mal Konkurrenz für dich am Start! Ich bin gespannt und drück die Daumen … und den dot watcher button 😀

  3. Siglinde-Muddi-Omi

    Jetzt ist es aus, kein Dotwatching mehr,
    der Bub hats geschafft, keine Ahnung wie er das gemacht hat, zur Nachahmung wahrscheinlich nicht empfohlen, da mach ich lieber weiter
    Dotwatching, ist auch interessant.
    Vor allen Dingen diese Sptzen, rauf und runter!!!!!

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